• Der Fahnenmast wird im Pulverbettverfahren gedruckt

Mars-Challenge: Der Fahnenmast wird greifbar

Additive Fertigung im Pulverbettverfahren

Nachdem der Gewinner unserer Mars-Challenge im März gekürt wurde, haben wir uns mit unserem Partner AMbitious powered by toolcraft an die hybride Fertigung gemacht! In den ersten Schritten wurde das Design optimiert und für die additive Fertigung vorbereitet.  Nun hat der Druck im Pulverbettverfahren begonnen, sodass der Fahnenmast somit langsam, aber sicher Gestalt annimmt!

Beim Pulverbettverfahren werden per Laser Hochleistungsmetalle (in unserem Fall Titan) in Pulverform Schicht für Schicht aufgeschmolzen.

Wie läuft der Druckprozess ab?

Der komplette Fertigungsprozess wurde mithilfe von NX programmiert (siehe Beitrag „Vorbereitung für additive Fertigung“) und die Daten an die Anlage übermittelt.

Die Konturen des Fahnenmastes werden durch das Einwirken von Temperatur (mittels Laser) auf die Bauplattform aufgetragen.

Im Anschluss senkt sich die Bauplattform ab, eine neue Schicht Metallpulver wird aufgetragen, durch den Laser gezielt geschmolzen und mit der darunterliegenden Schicht verbunden. So entsteht Schicht für Schicht der Fahnenmast.

Der Fahnenmast wird mit einer Schichtdicke von 0,60 mm aufgebaut.

Während des Drucks bleibt der Fahnenmast im Pulver eingebettet und erst anschließend im Rahmen des Postprozesses wird das lose Pulver entfernt.

Postprozess

Im Rahmen des Postprozesses erfolgt eine Sichtprüfung sowie Wärmebehandlung des Fahnenmastes, um Spannungen im Bauteil abzubauen und die gewünschten Werkstoffeigenschaften einzustellen. Zudem wird eine Entpulverung sowie die Abtrennung des Fahnenmastes von der Bauplatte vorgenommen.

Den Druck des Fahnenmastes im Pulverbettverfahren hat AMbitious festgehalten

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Mars-Challenge: Der Fahnenmast wird greifbar

 

Wie geht es weiter?

Als nächstes erfolgt die subtraktive Weiterbearbeitung. Dazu wird in NX CAM die Weiterbearbeitung des Fahnenmastes inkl. Erstellung der Vorrichtung programmiert, der NC-Code generiert und mittels Maschinensimulation überprüft. Wie das genau gemacht wird und wie das aussieht, das zeigen wir Ihnen in Kürze.

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